• Teil 2: Wer bin ich eigentlich?

      Das erste Inner Development Goal beschäftigt sich mit der Dimension des Seins und welche Beziehung man zu sich selbst hat. Das Ziel ist, dein inneres Leben, dein Mindset und deine Gedanken so zu kultivieren, dass sie dich in deine innere Kraft bringen. Das ist relevant, weil es bei innerer Nachhaltigkeit genau darum geht, zu spüren, wer man ist, wie man sich fühlt und wie man in seinem Leben verankert ist, bevor man irgendetwas anderes tut. Kurz zusammengefasst bedeutet das: alles, was wir im Außen verändern wollen — Gewohnheiten, Entscheidungen, Verhalten — wird viel schwieriger, wenn wir innerlich erschöpft, gestresst oder überfordert sind. Das IDG „Sein“ hat 5 Dimensionen: Innerer Kompass, Integrität & Authentizität, Offenheit & Lernbereitschaft, Selbstwahrnehmung und Achtsamkeit.

      Die Dimension des „Seins“ sorgt dafür, dass wir mentale und emotionale Ressourcen haben, um überhaupt handlungsfähig zu bleiben. Was bei all den wunderbaren Menschen, die sich für eine nachhaltige Welt einsetzen, oft zu beobachten ist: Viele fühlen sich überfordert von den vielen Möglichkeiten, Nachhaltigkeit möglich zu machen, sie haben häufig Schuldgefühlen und hängen in Zukunftsängsten fest. Vielleicht kennst du das auch von dir? Das erste IDG lädt dich ein, erstmal bei dir selbst anzukommen, statt sofort in Aktion zu gehen. Es hilft, klarer zu spüren, was wirklich passt, und nicht nur nach außen zu reagieren. Damit du das direkt umsetzen kannst, findest du hier wichtige und transformative Reflexionsfragen. Du bist herzlich dazu eingeladen, dir ein Stift und ein Papier zu nehmen und einfach mal drauf loszuschreiben, um in deine Kreativität und innere Kraft zu kommen!

      – Wie gut ist meine Beziehung zu mir selbst?

      – Wie gehe ich mit meinen Werten und meinen Gefühlen um?

      – Wo gehe ich gerade über meine Grenzen?

      – Was begeistert mich gerade?

      Von Clara Mehringer