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Nachhaltig durch den Advent

    Was macht den Advent zum Advent? Kekse backen, Adventkranz, Miteinander sein bei der Adventfeier, Adventkalender öffnen, Lichter und Dunkelheit, Ruhe und Stress, Vorbereitung auf Weihnachten. Das alles sind Auszüge, die vielleicht in deinem Advent eine Rolle spielen. Wir blicken heute gemeinsam dahinter, was einen nachhaltigen Advent ausmachen kann, damit es ein gutes Leben und eine gute Zeit für alle ist.

    Der Advent

    Der Advent duftet nach frischgebackenen Keksen, nach Kerzen und dem angenehmen Nadelduft des Adventkranzes. Draussen ist es dunkel und kalt, drinnen genießen wir die angenehme Wärme, trinken Tee und essen Kekse. Auch unser Herz wird warm und sanft. Ich bin dankbar über die funktionierende Heizung, die unser Haus wärmt und die Elektrizität, die uns den Alltag so einfach macht. In Österreich und vielen anderen Industrieländern, sind unsere Grundbedürfnisse bei den meisten Menschen gedeckt. Es ist uns möglich, unseren Alltag mit anderen Bedürfnissen zu füllen.

    Wir können uns der Familie zuwenden, der Arbeit, den Beziehungen und unserer Selbstverwirklichung. Ja und häufig dem Konsum. Arbeit und Konsum sind Bereiche, die einen großen Teil unseres Alltags ausmachen. Wir gehen arbeiten, damit wir uns unser Leben leisten können. Und ich finde, jetzt ist eine gute Zeit um darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist im Leben. Die Adventzeit sollte eine ruhige Zeit sein, so zeigt es uns zumindest die Natur. Die Natur wird still, die Blätter sind nun alle abgefallen und die Pflanzen und Tiere haben sich in den Winterschlaf begeben.

    Nachhaltiger Advent

    Nachfolgend habe ich nur ein paar Möglichkeiten aufgeschrieben, wie wir die Adventszeit nachhaltiger gestalten können.

    • Weniger Konsum: Was tut dir gut? Sind Konsumgüter dabei? Wenn ja, komme ich weiter unten noch darauf zu sprechen. Wenn nicht, gibt es wundervolle Alternativen zum Einkaufen. Zum Beispiel kannst du Weihnachtsdeko selbst basteln (das ist einmal eine schöne Abwechslung und macht Spaß, auch wenn es nicht perfekt wird). Oder vielleicht brauchst du diesen Advent weniger im Außen und kommst mehr ins Spüren und nimmst dir Zeit für dich.
    • Nachhaltiger Konsum: Frage dich zuerst, was du wirklich brauchst, bzw. bei den Weihnachtsgeschenken, wer sich über ein Geschenk freut und über welches. Wenn du also die Wahl bereits auf das Wichtige reduziert hast, dann schaue, wie du es nachhaltig kaufen kannst. Was wird in deiner Region hergestellt? Welche nachhaltigen Geschäfte gibt es, die du gerne fördern möchtest? Was kommt von Herzen und ist nachhaltig produziert? Einen nachhaltigen Onlineshop habe ich unten verlinkt, es gibt aber schon sehr viele. Begib dich einfach mal auf die Suche.
    • Selbst Backen und Kochen: Das reduziert nicht nur Verpackungsmüll, es ist auch günstiger. Wenn du dir dafür ausreichend Zeit nimmst, macht es noch dazu Spaß. Schaue auch hier beim Einkauf auf regionale und biologische Lebensmittel. Wenn regional nicht möglich ist, ist FairTrade wichtig, damit die Landwirte ein gutes Auskommen haben. Und dann geht’s los, viel Spaß! Da kann auch gleich ein Weihnachtsgeschenk daraus entstehen 🙂
    • Werde kreativ: Vielleicht möchtest du deine Geschenke dieses Jahr in Zeitungspapier einpacken. Vielleicht möchtest du etwas Gebrauchtes schenken. Second Hand liegt im Trend, reduziert deinen Fußabdruck und kann eine Geschichte erzählen.

    Spüre in dich hinein, was dir Freude bereiten würde. Wie möchtest du diesen Advent gestalten? Vielleicht einmal ganz anders als normal, vielleicht aber auch wie immer, weil es genau so passt für dich. Schaue auf dich und tue Gutes im Außen, indem du diesen Advent nachhaltiger lebst. Für ein gutes Leben für dich, für alle Menschen und die Erde.

    Alles Liebe und einen wunderschönen Advent,
    Barbara

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